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Zoologie - Herbivoren: Unterschiede der Pflanzenfresser in der Arktis und Antarktis
01.05.2007 von polarworld

Zoologie – Polare Herbivoren (Pflanzenfresser)
Unterschiede zwischen Arktis und Antarktis

In gemäßigten Breiten und in den Tropen leben meist eine Vielzahl von Pflanzen fressenden Tierarten in unterschiedlichen Häufigkeiten, während in den polaren Ökosystemen große Bestände von relativ wenigen Spezies zu finden sind. Theoretisch sind somit die herbivoren Tierarten mit einer hohen Breitenzahl einfacher aufgebaut.

Das wichtigste Ökosystem an Land in der Arktis ist die Tundra. Sie erstreckt sich über weite Flächen und ist relativ gut zugänglich mit einer großen Vielfalt von unterschiedlichen Pflanzenfressern, darunter auch Wirbeltiere wie Vögel und Paarhufer wie beispielsweise Hirsche und Moschusochsen.

Im Gegensatz zur Tundra auf der Nordhalbkugel sehen die Landökosysteme in der Antarktis ganz anders aus:

Abgesehen von Schneealgen sind die grünen Pflanzen hauptsächlich Flechten und Moose, die nur im Norden der Antarktischen Halbinsel und auf den ihr vorgelagerten Inseln üppige Gemeinschaften bilden. Zur Gesamtheit der Antarktis betrachtet, ist hierbei die Produktionsmenge von grünen Pflanzen (Primärproduzenten) recht unbedeutend klein.
Wenn auch nur in kleinen Mengen – Trotz des Vorkommens von grünen Pflanzen gibt es dort keine großen Pflanzenfresser – weder Vögel noch Säugetiere!


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